Dead or Alive – Poetry Slam im Badischen Staatstheater

Die Karlsruher Literaturtage wurden gestern mit einem Poetry Slam unter dem Motto “Dead or alive” eröffnet.
In unserer Literatenrunde wurden kostenlose Karten angeboten.
Da ich schon einmal bei einem Poetry Slam (2010 in Landau/ Pfalz) dabei war, wobei mich manche “Slammer” eher nervten als unterhielten, schlug ich das Angebot zunächst spontan aus.
Als aber Martina Bilke von unserer Literatenrunde via Rundmail nochmals diese Karten anbot, zog ich meine Absage spontan zurück, um mir dieses Event doch noch anzutun.
Und ein Event war es, Poetry Slam vom Allerfeinsten, und ich hätte etwas versäumt, wenn ich  meiner Absage keine Absage erteilt hätte.
Es traten zwei Gruppen gegeneinander an: Auf der Seite “Alive” die lebenden Poetry – Slammer Lars Ruppel aus Berlin, Alex Burkhard aus München und Josefine Berkholz aus Leipzig.
Auf der Seite der “Toten Dichter”: Kurt Tucholzky, Johann Peter Hebel und Marie Luise Kaschnitz, die von den Schauspielern Thomas Halle, Klaus Cofalka-Adami und Florentine Krafft dargestellt wurden.
Es war ein großartiger und gelungener Abend mit großartigen Texten, wobei besonders Lars Ruppel mit seiner gelungenen Umsetzung von Redensarten (“Alter Schwede” und “Lieber Herr Gesangsverein”) glänzte und am Ende auch die höchste Punktzahl erhielt.
Gerne hätte ich von ihm noch eine Zugabe erhalten, werde aber von ihm umgehend das (gestern bereits ausverkaufte) Büchlein “Holger, die Waldfee” bestellen. Lars Ruppel – Poetry Slam

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